Aus der Werkstatt erzählt
Jedes Werk hat seine eigene Geschichte. Manche entstehen aus einer spontanen Idee, andere im Austausch mit Kunden, die mit einer bestimmten Vorstellung zu mir kommen. Genau diese Vielfalt mag ich besonders: wenn aus einem Gespräch ein Entwurf wird – und aus einer Idee schließlich eine Skulptur, die dauerhaft Freude macht.
Kupfer fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Es verändert sich mit der Zeit, entwickelt im Laufe des Lebens eine wunderschöne Patina und bleibt doch beständig. Bei jedem Projekt ist mir wichtig, das Material so zu verarbeiten, dass es seinen Charakter behält und gleichzeitig die gewünschte Form und Wirkung entsteht.
Hier zeige ich eine Auswahl meiner Arbeiten – Einzelstücke, Sonderanfertigungen und Auftragswerke. Sie stehen stellvertretend für das, was meine Arbeit ausmacht: künstlerische Präzision, Gespür für Gestaltung und die Freude daran, Ideen aus dem Rohstoff Kupfer umzusetzen.
Kindergarten Wichtelburg
Einweihung am 5. Juni 2020
Skulptur für den Vorplatz des Kindergartens Wichtelburg in Agathenburg
„Lebendige Zeitreise – von der Schule zum Kindergarten“
Für den Kindergarten Wichtelburg in Agathenburg durfte ich eine besondere Skulptur gestalten. Sie hat ihren Platz direkt vor dem Kindergarten auf dem neu angelegten Vorplatz gefunden.
Da das Kunstwerk selbstverständlich die Welt der Kinder widerspiegeln sollte, habe ich mich bewusst auf ihre Perspektive eingelassen. Die Skulptur wurde auf Augenhöhe der Kindergartenkinder entworfen und von dem ortsansässigen Maurermeister Dietmar Ebeling mit einem passenden Podest ergänzt.
Der Kindergarten befindet sich im ehemaligen Schulgebäude von Agathenburg – eine wunderbare Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart. Dieses Thema wollte ich in meiner Arbeit aufgreifen. So entstand die Idee zur
„Lebendigen Zeitreise von der Schule zum Kindergarten“.
Ich entwarf zwei stilisierte Gebäudesilhouetten, verbunden durch ein Eingangsportal, durch das zwei Kinder gehen – symbolisch auf ihrem Weg von der Schule in den Kindergarten. Eine Reise, die hier einmal umgekehrt stattfindet – ganz anders als im wirklichen Leben.
Während der „Bauphase“ durfte ich Besuch von den Kindergartenkindern in meiner Galerie empfangen. Gemeinsam überlegten wir, welche Gegenstände und kleinen Details unbedingt Teil der Skulptur werden sollten.
Anfang Juni 2020 war es dann soweit:
Die Skulptur wurde feierlich enthüllt – ein Moment voller Freude und Neugier, der die enge Verbindung zwischen Kunst, Ort und Gemeinschaft lebendig werden ließ.





















